Habe ich genug Zeit?
Zeit ist das wichtigste Kriterium für die Hundehaltung. Der Hund braucht Bewegung, Sozialkontakt, Erziehung, Training und Pflege. Und dazu brauche ich Zeit.
Habe ich genug Platz?
Wenn ich genügend Zeit habe, ist es durchaus möglich einen Landseer auch in der Wohnung zu halten. Vorausgesetzt ich sorge für genügend Auslauf - und das bei jedem Wetter. Der Hundekorb oder -platz für einen Landseer ist groß! Das Platzproblem zeigt sich ebenso beim Auto - hier solltest du eine gute und vor allem sichere Lösung anstreben. Verwende Sicherheitsgurte für Hunde nur in Ausnahmefällen. Am sichersten und leichtesten ist die Unterbringung in der Box. Dies bietet nicht nur den geforderten Schutz, sondern trägt auch wesentlich zur Sauberkeit des Autos bei (Haare, Schmutz, Sand und Sabber bleiben in der Box). Unsere Welpen sind bei der Abgabe sowohl an die Box als auch an das Auto fahren gewöhnt (und das heißt nicht, dass wir nur einmal zum Tierarzt gefahren sind...).
Bin ich mir der Kosten bewusst?
Folgende Kosten kommen auf dich zu: Anschaffungskosten des Hundes, Erstausstattung wie Näpfe, Leinen, Geschirr, Spielzeug, Hundekorb o. ä., Hundebox oder andere Sicherung für das Auto, Futter etc. und Kosten für gesetzliche Pflichten (Anmeldung bei der Gemeinde, Amtliche Meldung und Registrierung des Chips, Haftpflichtversicherung), Tierarzt, Erziehung etc.
Kann ich den Arbeitsaufwand abschätzen?
Vom Zeitaufwand für Spaziergänge, Erziehung, Training und Pflege abgesehen bedeuten diese Dinge auch einen Arbeitsaufwand. Spazieren und Trainieren bei regnerischem Wetter ist das eine, den Hund wieder trocken und sauber zu bekommen das andere (unsere Welpen werden ans Baden und Föhnen gewöhnt). Außerdem brauchst du zum sauber halten deiner Wohnung und deines Autos mehr Aufwand. Dreck- und Sabberspuren, Sandhäufen und Haare lassen sich nicht vermeiden. Ich gebe unsere Welpen nicht an Plätze ab, in der sie dauerhaft im Zwinger gehalten werden! Für ein paar Stunden während des Einkaufs ist in Ordnung, eine Dauerhaltung würde zu Verhaltensstörungen führen.
Hundeerziehung
Wenn du dir all der Dinge im Klaren bist wie Zeit, Platz, Arbeitsaufwand und Kosten kommt noch ein wesentlicher Punkt hinzu: die Geduld. In der Erziehung eines Welpen/Hundes kommt es auf eine liebevolle, konsequente Umsetzung an! In den ersten Monaten meist kein Thema, da die Motivation noch sehr hoch ist. Jedoch kommt dann ein Teil der juvenilen Phase, in der sich vieles ändert. Den konsequenten, liebevollen Umgang mit dem Hund hier zu ändern wäre FATAL!! Die Trainingsmethoden zu ändern, nur weil der Hund scheinbar nicht mehr "hört" oder "hören will" ist kein geeigneter Schritt. Leinenruck, Schreien, "strenge Kommandos", auf-den-Rücken-schmeißen, Schnauzengriff oder gar noch schlimmere Beeinflussungen des Hundes sind KEINE geeigneten Erziehungs- und Trainingsmethoden! Zu diesen Themen mache ich regelmäßig Workshops. Alle unsere Welpeninteressenten bekommen für diese Workshops Gutscheine.

